Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Hardware-News. Creative hat eine neue Version der Alchemy Software fertig gestellt, die nun auch Windows 7 fehlerfrei unterstützen soll. Alchemy war notwendig geworden, nachdem seit Vista auf die bisher genutzt Schnittstelle DirectSound seitens Microsoft verzichtet wurde. Die weiteren Themen:
Nvidia hat über den eigenen Twitterkanal bekannt gegeben, daß die DX11 Grafikkarten mit dem GF100 aka Fermi Chip nicht unter dem Namen GTX380 oder GTX360 in den Handel kommen werden, sondern als GTX480 und GTX470. Über den Grund kann man nur spekulieren, evtl. will man die neue Architektur deutlicher heraus streichen und unter dem gleichen Familiennamen keine Grafikkarten anbieten, die nicht über DX11 verfügen. So gibt es von Medion eine GT230 unter dem Namen GT330 und eine GT340, die einer GT240 entspricht und dementsprechend nur über DX10.1 verfügen. Die Namensgebung könnte zudem darauf hinweisen, daß die GTX470 gegen eine HD5870 antritt und die GTX480 wie erwartet zwischen der HD5870 und der HD5970 liegen wird. Genaueres weiß man leider immer noch nicht.
Die Powermat soll für ein Ende des Kabelsalats sorgen, indem portable Geräte nicht mehr an unterschiedliche Netzteile angeschlossen werden müssen, sondern kabellos an einer Station aufgeladen werden können. Bright Side of News haben die Powermat im Alltag getestet und bescheinigen der Erfindung nach erster Skepsis absolute Praxistauglichkeit. Mittels Induktion wird drahtlos Energie von der Powermat an einen Empfänger übertragen. Für passende Kompatibilität gibt es Empfänger mit Anschlüssen für unterschiedliche Hersteller und Geräte, z.B. für Apple, LG oder Nintendo-Handhelts. In der Praxis funktioniert das Gerät tadellos, verbraucht sogar weniger Strom, als ein nicht aktives Ladegerät. Allerdings wird der Preis einen echten Erfolg verhindern, denn mit 100$ dürfte die Powermat für die meisten zu teuer sein, denn für den Preis kämpft man sich eher durch den üblichen Kabelsalat und geht anschließend mit Freunden in die Stadt.
AMD Catalyst 10.1 Hotfix
AMD hat einen Hotfix für den Catalyst 10.1 veröffentlicht, der bei Grafikkarten der HD5800-Serie das "grey screen" Problem beseitigen soll. Der Treiber steht für Windows XP, Vista und 7 zur Verfügung.
48 Core CPU mit 1GHz
Im Vorfeld der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) hat Intel die Taktfrequenz der experimentellen CPU mit 48 Kernen preis gegeben. Mit 1GHz taktet die CPU erstaunlich hoch, kommt dabei aber nur auf eine TDP von 25-125W, die den aktuellen CPUs von Intel und AMD entspricht. Die CPU soll in den nächsten Monaten an Universitäten und Forschungseinrichtungen ausgeliefert werden und mit dafür sorgen, daß in Zukunft Techniken entwickelt werden, damit Anwendungen von vielen Kernen profitieren können. und als kleiner Supercomputer
Der Mainboardhersteller Biostar bietet für eine ganze Reihe von Mainboards neue BIOS-Updates an, die die Freischaltung von zusätzlichen Kernen in AMD CPUs erleichtern sollen. Es war bisher auch schon möglich mit einzelnen Mainboards Kerne, die ursprünglich von AMD deaktiviert wurden, wieder freizuschalten. Biostar bietet dafür nun ein simplen Zugang beim Booten an und erlaubt dabei auch die gezielte Aktivierung wie auch Deaktivierung einzelner Kerne. Eine Liste aller unterstützten Mainboards samt Links zu den Updates findet man bei Tweakpc
Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Hardware-News. Unter der Woche hat Apple den lange erwarteten eigenen Tablet-PC vorgestellt. Das Gerät hört auf den Namen iPad und stellt eine Verbindung aus iPhone und Netbook dar, was die Bedienung und die Features angeht. Anandtech bietet mangels erhältlichen Geräten eine erste Analyse und Einschätzung über das Potential des des iPads. Die weiteren Themen:
AMD hat den Catalyst 10.1 veröffentlicht, der neben winzigen Performanceverbesserungen bei L4D2 und Crysis vor allem Probleme im Zusammenhang mit Eyefinity beseitigt. Ebenso werden nun 120Hz Bildschirme richtig unterstützt, Fehler bei der Darstellung von Resident Evil 5 und Fehlverhalten im HDTV-Modus beseitigt. Der Download findet sich wie immer bei AMD Game
Bis zum Catalyst 10.3 will AMD veränderbare Profile anbieten, die unter anderem für die Kompatibilität von Crossfire genutzt werden könnten, oder auch für jedes Spiel einzelne Konfigurationen erlauben (AA&AF Modi), die beim starten der Anwendung automatisch aktiv werden, wie man sie schon von Nvidia und dem nhancer kennt.
Nvidia hat nach dem offiziellen 196.21 WHQL-Treiber einen Beta-Treiber mit der Nummer 196.34 hinterher geschoben, der das Übertakten über den Treiber wieder möglich macht. Programme wie Rivatuner, MSI Afterburner oder EVGA Precision Tool konnten mit dem 196.21 gar nicht oder nur einzelne Frequenzen verändern.
Neue 25nm SSDs von Intel Ende 2010
Intel hat zusammen mit Micron bekannt gegeben, daß man mit der Produktion von 25nm NAND Flash Speicher begonnen hat, der im Gegensatz zum bisher in 34nm produzierten NAND Flash-Speicher auf der gleichen Fläche die doppelte Kapazität ermöglicht. Im 2. Halbjahr soll dann die Massenproduktion anlaufen und bis Ende des Jahres SSDs mit Kapazitäten von 160GB, 320GB und 600GB auf den Markt kommen.
Asus Ares
Asus will scheinbar eine Sonderedition der Radeon HD5970 heraus bringen, die ebenso wie die Asus Mars keine abgespeckten oder niedriger getakteten Komponenten beherbergt. Die Asus Ares genannte Karte soll laut HT4U.net mit zwei vollwertigen RV-870 Chips ausgestattet werden, die mit 850MHz getaktet sein sollen. Dazu kommen 4GB GDDR5 Speicher, der ebenso wie bei einer HD5870 mit 1200MHz getaktet ist. Um den nötigen Strombedarf zu decken, soll die Asus Ares mit drei Stromanschlüssen daher kommen, der Kühler höher sein, als bisher bekannte Lösungen. Der Preis von 1000$ ebenfalls dafür sorgen, daß sich die Anzahl der Interessenten in Grenzen hält.
Nintendo hatte kein Interesse an Project Natal
Die Firma 3DV Systems, die mutmaßlich nach dem Aufkauf durch Microsoft Project Natal entwickelt hat, soll das Konzept schon vor dem Kauf Nintendo angeboten haben. Allerdings war Nintendos CEO Satoru Iwata von dem vorgeführten System nicht überzeugt, vor allem ob es für einen passenden Preis angeboten werden könne. Dies scheint wohl keine Fehleinschätzung gewesen sein, immerhin verzichtet Microsoft aus Kostengründen bei Project Natal auf einen integrierten Prozessor und nutzt statt dessen die Ressourcen der XBox360. Beim Einsatz an der Wii hätte Nintendo wohl nicht auf einen zusätzlichen Prozessor verzichten können und dementsprechend auch einen höheren Preis verlangen müssen.
Im Rechtsstreit zwischen Nvidia und Rambus über Patentverletzungen seitens Nvidia hat die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten entschieden, daß Nvidia gegen drei von Rambus gehaltene Patente verstoßen habe. Die Patente betreffen Speichercontroller für unterschiedliche Speichertypen und sind unter anderem in Mainboardchipsätzen und Grafikchips von Nvidia verwendet worden. Laut Heise online reichen die Verstöße gegen die drei Patente aus, um einen Einfuhrstopp der Betroffenen Produkte in die USA zu erwirken, was auch die ursprüngliche Forderung von Rambus war. Daß es wirklich dazu kommt halte ich für sehr unwahrscheinlich, es ist anzunehmen, daß Nvidia nun doch versucht außergerichtlich zu einer Lösung zu kommen, vermutlich zu einem höheren Preis, als Rambus vor dem Urteil verlangt hat.
Intel Core i3 530 Review
AnandTech hat sich den Intel Core I3 530 angeschaut, ein Dual-Core mit Grafikeinheit auf dem CPU-Trägermaterial. Dank Fertigung in im 32nm Prozess verbraucht der Core I3 530 sowohl unter Last, als auch im Leerlauf vergleichsweise wenig Strom und kostet zur Zeit weniger als 100Euro. Besonders in Anwendungen, die nur einen oder zwei Kerne ausnutzen, kann der I3-530 dank 2,93GHz Taktfrequenz punkten. Aber vor allem als Basis für einen HTPC ist der I3-530 wie geschaffen, denn auch wenn die hinzugefügte Grafikeinheit für Spiele in der Regel zu langsam ist, so kann sie HD Material decodieren und bietet erstmals abseits einer diskreten Grafikkarte Dolby TrueHD und DTS HD-MA bitstreaming über HDMI, solange ein Mainboard mit H55, H57 oder Q57 Chipsatz zum Einsatz kommt.
Die PS3 galt bislang als sichere Plattform, auf der nur signierter Code ausgeführt werden kann und somit für Raubkopierer relativ uninteressant ist. Nun behauptet der Hacker George Hotz aKa Geohot, daß es ihm gelungen sei, ohne Modchip kompletten Zugriff auf den Prozessor und den Systemspeicher zu erhalten. Mehr Detail will Geohot erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, um Sony keine Informationen für ein Firmware-Update zu geben. Ob hinter der Ankündigung wirklich etwas steckt, wird sich also erst noch zeigen müssen, allerdings hat Geohot schon bei der Software Blackbr1n für das iPhone gezeigt, daß er etwas kann.
Expreview.com berichtet über eine Grafikkarte mit zwei G92 Chips, wie sie auch auf einer Geforce GTS 250 zum Einsatz kommen. Diese Grafikkarte, die der Hersteller Galaxy angeblich entwickelt hat, entspricht in etwa einer 9800GX2, wohl nur mit höheren Taktraten und könnte sich zwischen einer GTX260 und einer GTX285 positionieren. Ein Grund für die Entwicklung dieser Karte könnten überschüssige G92 GPUs sein, die Galaxy anders nicht los wird. Ebenso denkbar wäre der Mangel an G200(b) GPUs, immerhin findet man bei Geizhals.at inzwischen fast weniger lieferbare GTX260-Karten, als HD5850-Karten, bei der GTX275 sieht es kaum besser aus.
Sicherheitsfunktionen in Netzteilen
Die Seite Hardware Secrets erklärt in einem Artikel die Sicherheitsfunktionen in PC-Netzteilen, wie Über- und Unterspannungsschutz oder Temperaturüberwachung. Da der Artikel selber recht knapp gehalten ist, sollte sich jeder Interessierte selber den Artikel durchlesen.
Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Hardware-News. Wieder später als geplant, da Nvidia am Montag in der Früh weitere Details zu ihrem DX11 Grafikchip GF100 freigegeben haben, die ich nicht erst eine Woche später aufgreifen wollte.
Am Montag ist eine Verschwiegenheitsklausel von Nvidia ausgelaufen, die Journalisten nun ermöglicht über die Informationen zu berichten, die ihnen auf, bzw. kurz nach der CES hinter verschlossenen Türen von Nvidia bezüglich des GF100 mitgeteilt wurden. Die Informationen wurden z.B. von der PCGames Hardware in Deutsch, oder auch in einem sehr ausführlichen Artikel in Englisch bei Anandtech dargelegt. Aussagekräftige Benchmarks oder Informationen zu Taktraten wurden leider ebenso wenig präsentiert, wie ein Hinweis auf den Stromverbrauch, die Daten lassen aber darauf schließen, daß, wenn Nvidia die angepeilten Taktraten wirklich erreichen sollte, sich der GF100 zwischen einer HD5870 und der HD5970 platzieren kann, je nach Setting näher an der Dual-GPU HD5970, in anderen näher an der HD5870. Besonders auf das DX11 Feature Tessellation, das eine detailliertere Geometriedarstellung ermöglichen soll, scheint Nvidia ein Augenmerk geworfen zu haben, wo eigentlich bisher ein Vorteil auf Seiten von ATI erwartet worden war. Wie sich dies am Ende in Spielen auswirken wird und nicht nur in Benchmarks wie dem Unigine-Benchmark, wird man abwarten müssen, ebenso den Preis und den Stromverbrauch, den der GF100 mit sich bringen wird. Aber Nvidia scheint sowohl für die Zukunft eine gute Architektur auf den Markt zu bringen, als auch ein konkurrenzfähiges Produkt, um gegen ATIs RV870 zu Felde zu ziehen. Man muß sich natürlich bewußt sein, daß die preisgegebenen Daten sicherlich nicht zum Nachteil von Nvidia gereichen und eine Steigerung von 100% gegenüber einer GTX285 nur in Ausgewählten Settings zu Stande kommt, eine HD5870 wird aber wohl definitiv nach erscheinen des GF100 das Nachsehen haben. Realistisch betrachtet sollte man vor März nicht mit Karten rechnen, von breiter Verfügbarkeit ganz zu schweigen.
Bei Computerbase steht ein Review der Roccat Kova, Razer Imperator und Speedlink Kudos zur Verfügung, die sich laut dem Test alle keine Blöße geben und in ihrem jeweiligen Preissegment durchaus interessant sind. Was mir besonders ins Auge gefallen ist, die Razer Imperator soll durch ihre gute Verarbeitungsqualität auffallen, was zumindest meiner Erfahrung nach immer ein Nachteil der Razermäuse im Vergleich zu Konkurrenten wie Logitech dargestellt hat. Kein wackeliges Mausrad und keine klappernden Tasten und dazu noch verstellbare Daumentasten, Razer scheint bei dieser Maus vielleicht endlich einmal alles richtig gemacht zu haben. Auch die anderen beiden Testkandidaten geben keinen Grund zur Klage, kosten sie auch gut 20Euro weniger als die Razermaus und sind somit auch für Käufer interessant, die keinen Sinn darin sehen, mehr als 40Euro für eine Maus auszugeben.
Mit der ersten Auflage der Liquid Metal WLP konnte Coollaboratory eine Menge Aufmerksamkeit auf sich lenken, sowohl durch exzellente Ergebnisse im Vergleich zu anderen WLP, als auch durch zerstörte CPU-Kühler von Anwendern, die nicht beachtet haben, daß diese WLP nicht mit CPU-Kühlern mit Aluminiumböden einsetzbar ist. Auch die neue Version darf nicht mit Aluminium in Kontakt treten, dafür hat Coollaboratory einen anderen Kritikpunkt ihrer WLP beseitigt. Die Liquid Ultra ist nun nicht mehr so flüssig, sondern merklich zäher, als ihr Liquid Pro. Dabei wurde die Wärmeleitfähigkeit weiter gesteigert, im Vergleich zum Vorgänger bescheinigt Technic3D gut 1°C bessere Temperaturen, was allein durch eine WLP eine gute Verbesserung darstellt, aber im Bezug auf den wirklich ausgezeichneten Vorgänger noch einmal mehr an Gewicht gewinnt.
Mit der HD5670 betritt ATI den Bereich um und unter 100Euro und kann sich dabei sowohl gegen die bekannte 8800GT/9800GT gut behaupten, als auch gegen die neue GT240, die im gleichen 40nm Prozess hergestellt wird, aber nur DX10.1 und kein DX11 bieten kann, wie man im Review bei Anandtech gut nachlesen kann. Der einzige echte Konkurrent kommt aus dem eigenen Haus im Form der HD4850, die allerdings im laufe der nächsten Wochen und Monate nicht mehr hergestellt werden wird und nach Anlauf der Massenproduktion der HD5670 auch nicht mehr im Preis mithalten können wird, auch wenn sie zur Zeit aus Preisleistungssicht noch attraktiver erscheint. Vor allem der geringe Stromverbrauch ist ein signifikanter Pluspunkt für die HD5670, wenn es nicht um reine Leistung geht, sondern auch der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung eine Rolle spielt.
Technc3D bieten ein Review zum Arctic Cooling L2 Pro, der auf den ersten Blick vor allem durch seinen Preis von unter 10Euro auffällt. Aus reinen Vorurteilen würde mich ein GPU-Kühler für unter 10Euro nicht interessieren, was soll dabei schon besseres herum kommen, als beim Standardkühler? Natürlich ist der Arctic Cooling L2 Pro nicht für High-End-Karten gedacht, zeigt aber im Review vom Technic3D, daß man die gerade im Midrange-Bereich nicht perfekten Standardkühler sowohl im Bereich Lautstärke, als auch im Bereich Temperatur hinter sich lassen kann. Wer also mit dem Kühlsystem seiner Mid-Range-Karte, die eine TDP vom 100W nicht überschreitet, nicht zufrieden ist, der sollte sich das Review zum Arctic Cooling L2 Pro mal näher anschauen.